Kurzmeldungen

ACHTUNG: Nach den Osterferien vorübergehende Änderung auf Schulbuslinie VB65

(Rudingshain, Ulrichstein…)!

Näheres HIER!

AKTUALISIERUNG: durch den geänderten Fahrzeugeinsatz aufgrund des aktuell gültigen Baustellenfahrplans der Linie VB-65, ist der Bus zum Schulstandort Schotten (1. Stunde) stark ausgelastet.
Obwohl bisher alle Schüler befördert werden konnten, würden wir trotzdem gerne die betroffene Fahrt (VB-65/007) entlasten.

Ab sofort wird daher kurz nach dem planmäßigen Bus (ab 7:15 Uhr) ein zweiter Bus von Götzen zur Gesamt- und Grundschule in Schotten fahren.

Gut ausgestattete Werkräume

FAHRRAD AG In neuer Umgebung bessere Voraussetzungen / Junge Leute mit großem Engagement dabei

 

Im Untergeschoss der Schottener Gesamtschule hat die Fahrradwerkstatt, welche früher im Dekanatsjugendhaus untergebracht war, neue Räume zur Verfügung gestellt bekommen. Eine geräumige Werkstatt, in der mehrere Jugendliche nebeneinander arbeiten können, und ein Lagerraum samt PC-Platz erleichtern das Tätigkeitsspektrum.

???????????????????????Mit viel Engagement gehen die jungen Leute in der Fahrrad AG zur Sache.

Auch der Flur steht noch als Ausweichraum zur Verfügung. Auf dem großen Pausenhof können die Teenager ihre frisch reparierten Räder gleich ausprobieren. Wilhelm Wild, seit Jahren Leiter der Fahrrad-AG, ist Ruheständler, arbeitete früher als Dreher und hat vielseitige handwerkliche Erfahrung. Ihm ist es wichtig, den Jugendlichen eine gut ausgestattete Werkstatt zu bieten. Sie sollen Schäden am eigenen Fahrrad reparieren können, aber auch lernen, wie man aus gespendeten, meist nicht mehr fahrtüchtigen Rädern funktionierende Teile ausbaut und anderweitig nutzt. Häufig gelingt es, nach dem Prinzip „Aus drei mach eins“ wieder ein Rad zusammen zu bauen. Dann macht die Probefahrt auf dem Schulhof besonders Spaß. So gibt es in der Werkstatt einen Wagen mit Spezialwerkzeug wie Schlüsseln und Zangen, eine Standbohrmaschine, Schleifbock, Winkelschleifer, Kompressor, Zentriergerät und vor allem einen ganzen Schrank voller Ersatzteile.

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradwerkstatt ist altersgemischt, die Jüngsten kommen aus der Förderstufe, die Ältesten aus der Jahrgangsstufe 9. Schon die Sechstklässler können selbstständig Schlauch und Reifen wechseln, wachsen nach und nach in anspruchsvollere Arbeiten wie das Austauschen der Bremsbeläge, das Einziehen von Schaltzügen und das Einstellen der Schaltung, das Zentrieren verbogener Räder, den Einbau von Kugellagern in den Freilauf und mehr hinein. Immer ist Wild dabei, erklärt, zeigt einzelne Arbeitsschritte. Warum schon Zwölfjährige sich in diese AG eingewählt haben? Die Antwort kommt kurz und bündig: „Weils Spaß macht.“ Für die Größeren ist die Werkstattarbeit auch ein Stück Berufsorientierung. So will sich der 14-jährige Moritz , seit drei Jahren Teilnehmer der Fahrrad-AG, in einer Zweiradwerkstatt seines Wohnorts einen Praktikumsplatz suchen. Michele, ebenfalls 14, ist derzeit das einzige Mädchen in der Gruppe. Auch sie ist stolz darauf, was sie gelernt hat: „Ich habe einer alten Dame bei uns im Dorf das Rad repariert. Es war 20 Jahre alt und die Reifen sahen platt und brüchig aus. Ich habe sie gewechselt, die Kette geölt und alles flott gemacht.“

Auch Schulleiter Wilhelm Lückel schaute nach dem Umzug in der Werkstatt vorbei: „Wir freuen uns, dass die Fahrrad-AG ein Mosaikstein in unserem vielseitigen Nachmittagsangebot ist. Mit dem Umzug in die Schule ist sie noch stärker im Fach Arbeitslehre integriert.“

Wild und die Jugendlichen freuen sich, wenn sie weitere Alträder gespendet bekommen und holen sie auch gern ab (Kontakt: 0163/8705119). Ebenso kann man in der Fahrradwerkstatt gegen ein Spende fahrtüchtige recycelte Räder bekommen. Das Geld wird für Anschaffungen von Arbeitsmaterial und neuen Werkzeugen verwandt.

 

Quelle Text & Bild: E. Maresch, Kreisanzeiger, 12.03.2014