Diese Woche wurde es bei unseren sechsten Klassen richtig spannend: Beim Mystery-Spiel „Das Geheimnis der Sojabohne“ (AZN, Schuljahr der Nachhaltigkeit) gingen die Schülerinnen und Schüler am 6. oder 8. Mai der Frage nach: Steckt Regenwald in unserer Ernährung?
Ausgangspunkt war eine Geschichte über Oskar, der seinen zwölften Geburtstag mit einem vegetarischen Grillfest feierte. Ein Gast lobte ihn dafür, weil er damit einen Beitrag zu einer besseren Welt leiste, denn für tierische Produkte werde Soja angebaut, wofür in Brasilien Regenwald abgeholzt werde. Von hier aus wurden die Schülerinnen und Schüler gedanklich und unterstützt durch Fotografien von Frau Dören nach Brasilien geführt. Dort lernten sie João und Taissa kennen und erfuhren, was der Sojaanbau vor Ort bedeutet: brennender Regenwald zur Gewinnung von Anbauflächen, zerstörte Lebensräume und Pestizide im Trinkwasser. Besonders erschütternd war, dass Menschen dadurch schwer erkranken und sogar sterben.
Durch das Verknüpfen von Infokarten lösten die Klassen Schritt für Schritt das Mystery und erkannten: Das, was wir essen, besonders tierische Produkte, hat direkte Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen und auf unser Klima weltweit.
Auflösung der Frage:
Eine kleine Bohne bringt das Leben von Kindern auf der ganzen Welt durcheinander, weil sie in riesigen Mengen als Tierfutter angebaut wird – dafür wird Regenwald zerstört, Lebensraum vernichtet und die Gesundheit von Menschen gefährdet.
Fazit der Schülerinnen und Schüler:
Weniger Fleisch essen, bewusster einkaufen (regional & bio) – so können wir dazu beitragen, dass Kinder wie João und Taissa sicher und gesund aufwachsen und das Klima weltweit schützen.