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Gemeinsam für Frieden in Europa

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LIVE Schulen aus Partnerstädten organisieren Übertragung

 

Das Wort Frieden war häufig zu hören in der Vogelsbergschule. Im Vorfeld des Europatages am 9. Mai hatte die Schule eine Direktschaltung zu Partnereinrichtungen in Schottens verschwisterten und befreundeten Städten organisiert. Beteiligt waren Schulen im italienischen Arrco am Gardasee, im französischen Crosne und in Bogen in Niederbayern. Genutzt wurde modernste Übertragungstechnik mit der Skype-Software, einem kostenlosen Videotelefonprogramm im Internet.

Europatag2015Mit dem in vier Sprachen vorgetragenen Gedicht „Europa der Freunde“ begrüßten diese Jugendlichen ihre Mitschüler in Schottens Partnerstädten.

Dass hier einiges noch nicht ganz ausgereift ist, zeigte die Liveschaltungsstunde. Während der Kontakt nach Arco und nach Bogen recht gut funktionierte, musste Schulleiter Wilhelm Lückel mehrmals vermelden: „Kein Kontakt zu Crosne.“ Auch die anwesenden Vorstandsmitglieder des Verschwisterungsvereins, Hans Otto Zimmermann und Walter Lamp, mussten zunächst mit Bedauern feststellen, dass aus der französischen Partnerstadt keine Sequenzen auf dem großen, mit Kamera ausgestatteten White-Board im Mehrzweckraum der Schule zu sehen waren.

 

So machte Arco den Anfang mit den geplanten Beiträgen der Schulen zum Europagedanken. Die Stimme von Piera Bortemini, der Lehrerin der Arcoer Schule, die sich auf deutsch meldete, war gut zu verstehen. Die italienischen Schüler hatten zu Blockflötenbegleitung zwei Lieder vorbereitet, die das Thema Frieden zum Inhalt hatten. Aus Bogen meldet sich Bürgermeister Franz Schädlbauer, wobei die Verbindung recht instabil war, weshalb seine Worte nur bruchstückhaft zu verstehen waren. Auch aus der Donaustadt waren dann ein Liedvortrag und ein Musikstück zu vernehmen, wobei die Klänge zum Teil doch deutlich verzerrt aus den Lautsprecher flossen.

 

Nun war die Vogelsbergschule an der Reihe. Die Musiklehrer stimmten zu Beginn mit der Eurovisionsmelodie ein, die aus der Feder von Marc-Antoine Charpentier stammt, einem französischen Komponisten des 17. Jahrhunderts. Den Wortvortrag gestalteten mehrere Schülergruppen. Sie trugen das Gedicht „Europa der Freunde“ von Gerhard Ledwina vor, zunächst auf Deutsch, danach auf Englisch und Französisch und schließlich in italienischer Sprache.

 

Inzwischen war auch der Kontakt nach Crosne zustande gekommen. Die französischen Schüler sangen ein Lied, das über das Internet leider nur schlecht zu verstehen war, und schließlich in einem monotonen Rauschen endete.

 

Damit war das Ende der Liveschaltung gekommen. Wilhelm Lückel sprach sich dafür aus, die Aktion im kommenden zu wiederholen – in der Hoffnung, dass der technische Fortschritt bis dahin für eine bessere Übertragungsqualität sorgt.

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Quelle Text & Bild: Weil, Kreisanzeiger vom 9.5.2015

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