|
Regierungspräsident Dr. Witteck zu Gast in der Vogelsbergschule |
|
|
|
|
Regierungspräsident Dr. Lars Witteck hat sich Fragen der Schüler der Vogelsbergschule in Schotten zu der künftigen Energieversorgung ihres Kreises nach den Ereignissen von Fukushima gestellt. Eingeladen hatte die Klasse 9aG, die sich mit ihrem Lehrer Rudolf Graf im Rahmen eines Projektes intensiv mit dem Thema erneuerbare Energien beschäftigt. Was macht eigentlich das Regierungspräsidium (RP) Gießen? Mit Antworten auf diese Frage startete Witteck in die Diskussionsrunde und nutzte die Gelegenheit, die
vielen unterschiedlichen Zuständigkeiten seines Hauses vorzustellen. „Wir haben
die Aufgabe, Gesetzte und Verordnungen, die in Wiesbaden beschlossen wurden, für
Mittelhessen und teilweise auch für ganz Hessen umzusetzen", erklärte Witteck.
Dabei decke das RP ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche aus Innen-, Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialministerium ab. Für die erneuerbaren Energien sei das RP die erste Adresse in Mittelhessen, da Arbeitsgebiete wie Regionalplanung sowie Immissions- und Naturschutz allesamt in Genehmigungsverfahren für Windkraft, Biomasse oder Fotovoltaik eingebunden werden müssten. Auf die Fragen der Schüler zu den Inhalten des Energiegipfels, ob das neue Energiekonzept die energetische Leistung der
Atomkraft ersetze, welche Auswirkungen die Energiewende für den Vogelsberg habe
und ob mit Energieengpässen gerechnet werden müsse, gab Witteck detailliert
Auskunft. In seiner persönlichen Einschätzung des Ausstiegs aus der Atomkraft erklärte
er, dass dies noch ein langer Prozess sei, in dem noch nicht alle Fragen,
insbesondere die Ausbaufähigkeit der Netze, beantwortet seien.
|