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Kurzmeldungen

Anmeldungen zum neuen Schuljahr

Alle Schülerinnen und Schüler der zukünftigen 5-ten Klassen der VB-Schule werden bis Mitte Juni über die Gestaltung des ersten Schultages (19.8.2013) schriftlich informiert.

Schülerinnen und Schüler, die nicht angenommen werden konnten, wurden bereits schriftlich benachrichtigt.


 

Aktuelle Termine

Di Mai 28 @02:30- 05:00
Gesamtkonferenz
Fr Mai 31 @08:00- 05:00
Beweglicher Ferientag
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umweltschuleDie Vogelsbergschule in Schotten bemüht sich seit langem, eine „umweltfreundliche Schule zu sein bzw. nach und nach zu werden“ - so das Schulprogramm.

Dieses Engagement wurde in den letzten vier Jahren durch die Auszeichnung als "Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft" durch die hessische Landesregierung gewürdigt. 

Ausgezeichnet wurde die Schule dabei einerseits für ihr langfristigen Einsatz in vier Themenbereichen:

  • Der Gestaltung des Schulgeländes mit Schulteich, Hecken, Kräuter- und Steinbeeten usw.,

  • der Reduzierung von Müllmenge und Verschmutzung („Müllfreie Schule “, „Sauberhafter Schulweg “),

  • der Kooperation mit außerschulischen Partnern (z.B. HessenForst) sowie

  • den Angeboten im Wahlunterricht (WPU „Freilandbiologie “ und AG „Nature Kids “).

Ein weiterer Aspekt der Auszeichnung waren die Neuerungen in den letzten Schuljahren. Schwerpunkte 2009/10 waren:

  1. Der Erhalt bzw. die Verbesserung von Fledermausquartieren, die den Sanierungsarbeiten am Dach der Schule zum Opfer zu fallen drohten. Zugleich wurde das Thema Fledermäuse in den Biologie-Unterricht der 5-ten Klassen integriert und durch Exkursionen und Spiele beim "Tag der Umwelt" am Ende des Schuljahres der Schulgemeinde vorgestellt.

  2. Die Neugestaltung des Schulgeländes mit geschnitzten Sitzelementen im Bereich der Förderstufe und einem neuen Kletterbaum einerseits, der Sicherung der Zugänglichkeit des Schulteiches durch Zaun und Brücke andererseits..

 2008/09 gab es folgende Arbeitsschwerpunkte:

  1. Einrichtung des WPU-Kurses "Umwelt und erneuerbare Energien" für die 9. und 10. Klassen des Realschul- und Gymnasialzweiges der Schule.Dieser Kurs hat sich unter der Leitung von Georg Frigger inzwischen einen festen Platz im Angebot der Schule erarbeitet.. Unterstützt wurde seine Arbeit durch den "Vereinerneuerbare Energien für Schotten e.V.". Schon im ersten Jahr seines bestehens konnte sich dieser Kurs unter anderem bei einer Ausstellunge auf dem Hoherrodskopf der Öffentlichkeit vorstellen.

  2. „Müll & Co: Ökologie sichtbar machen“: Seit inzwischen 8 Jahren läuft an der Vogelsbergschule das Projekt „Müllfreie Schule“. Nach deutlichen Erfolgen bei der Reduzierung der Müllmenge in den ersten Jahren nahm im Schuljahr 2007/08 die „Vermüllung“ der Schule allmählich wieder zu – zurückzuführen u.a. auf die Zunahme des Nachmittagsunterrichtes, stärker frequentierter Mittagspausen und ungünstigere Verpackungen der im Bistro angebotenen Speisen und Getränke. Hier sollte gegengesteuert werden. Nachdem im Bereich Bistro relativ schnell Erfolge erzielt werden konnten (z.B. durch die Einführung eines Becherpfandes, den Verzicht auf Umverpackungen) wurde der Augenmerk stärker darauf gelegt, die längeren Verweilzeiten in der Schule im Gegenteil zu einer verbesserten Information über und Sensibilisierung für ökologische Themen zu nutzen. Zu diesem Zweck wurde z.B. auf einem „Umwelttag“ im Rahmen der Aktion „Sauberhafter Schulweg“ die ökologische Arbeit der Schule durch Informations- und Verkaufsaktionen verdeutlicht. Mit Mitteln des Programms „Erneuerbare Energien sichtbar machen“ des BMU wurde die schuleigene Solaranlage mit einem Display ausgestattet, um ihren Ertrag sichtbar und für den Unterricht nutzbar zu machen. Schließlich wurde von Herrn Norbert Schwing die Ausstellung zur „Bionik“ des UWZ Kinzigaue an die Schule geholt und Schülerinnen und Schülern im Unterricht – aber auch in Freistunden – zugänglich gemacht.

 

2007/08 gab es folgende Arbeitsschwerpunkte::

  1. Die ökologische Gestaltung des Schulgeländes: Hierbei ging es weniger um die Neuanlage von Biotopen als vielmehr darum, ältere Biotope wiederherzustellen, um sie in ihrer ökologischen Funktion wieder wirksam werden zu lassen. Besonderen Einsatz verlangte der Schulteich, der allmählich zu verlanden drohte. Er musste abgepumpt und in mühsamer Handarbeit von Algen, Unrat, Steinen und Wurzeln befreit werden, bevor an eine Neubepflanzung der Flachwasserbereiche gedacht werden konnte. Arbeiten, die ohne die tatkräftige Unterstützung der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr kaum zu stemmen gewesen wäre.Ähnliches galt auch für die Neuanlage des Frühblüherbeetes vor dem Verwaltungstrakt der Schule: Auch hier musste erst mit schwerem Gerät (das von einem örtlichen Gartenbauunternehmen zur Verfügung gestellt wurde) der alte, verdichtete Boden entfernt und neuer Mutterboden ausgebracht werden, bevor Schülerinnen und Schüler mit der Bepflanzung beginnen konnten. Ergänzt wurden diese großen Maßnahmen auf dem Schulgelände durch kleinere Aktionen und Projekte: So wurde das „Wildbienenhaus“ erneuert und mit einer erklärenden Tafel versehen, Schülerinnen und Schüler bastelten Fledermauskästen und brachten sie am Schulgebäude an.

  2. Aufbau einer Schul-Wetterstation (siehe entsprechende Seiten der Homepage): Dieser Arbeitsschwerpunkt ergab sich erst im Laufe des Schuljahres – fast zufällig, als im Gespräch mit der Stadt deutlich wurde, dass sich diese an den notwendigen Investitionen beteiligen würde. Gewünscht war eine Wetterstation schon lange: Von Erdkunde-, Physik- und Chemielehrerinnen und -lehrern, um den Unterricht über Wetter und Klima mit aktuellen Daten und lokalen Trends unterfüttern zu können, von Mathematikern, um Zahlenmaterial für sinnvolle Rechenaufgaben zu gewinnen. Tatsächlich konnte im Frühjahr eine Wetterstation angeschafft und in luftiger Höhe über dem Dach der Schule installiert werden. Seit Mai stellt diese Station kontinuierlich Daten zu Temperatur, Windrichtung und -stärke sowie zu Niederschlägen den Anwendern im Schulnetzwerk zur Verfügung. Im Sommer gelang schließlich die Einbindung von Daten und Grafiken in die Schulhomepage, so dass sie für interessierte User über die Schule hinaus – insbesondere auch BürgerInnen und BesucherInnen der Stadt Schotten – nutzbar wurden. Mittelfristig können auf diese Weise Schüller (-gruppen) über das Davis-Netzwerk Daten mit anderen Schulen aus der ganzen Welt austauschen.

 

2006/07 gab es folgende Arbeitsschwerpunkte:

  1. Die Neuorganisation der Jugendwaldtage auf dem Programm. Neben der Vorbereitung im Unterricht wurde v.a. die Zusammenarbeit mit HessenForst intensiviert. Die 7-ten Klassen besuchen zunächst einzeln das Jugendwaldheim Petershainer Hof und werden dort einen Tag lang von einem Förster mit dem Wald und seinen Grundfunktionen vertraut gemacht. Am Ende der Unterrichtsreihe steht für alle Klassen wieder ein gemeinsamer Waldtag , bei dem das Erlernte spielerisch gefestigt wird.

  2.  Die Etablierung eines Lernorte-Netzes: Wie oben angedeutet, bietet das Gelände der Vogelsbergschule seit langem eine Reihe von Angeboten für ökologisches Lernen. Auch einzelne außerschulische Lernorte stehen der Schule traditionell zur Verfügung – so hat die Schule seit Jahren zwei Waldwiesen auf dem nahegelegenen Wart-Hügel gepachtet. Vermisst wurde in der Vergangenheit einerseits ein Waldstück in Schulnähe, das im Unterricht kurzfristig nutzbar sein sollte. Andererseits wurde bedauert, dass das Umland nördlich der Schule, mit Wiesen, Hecken und Bachläufen reich strukturiert, bislang für den Unterricht kaum erschlossen war. Im Schuljahr 2006/07 konnten wir in beiden Bereichen einen großen Schritt weiter kommen: Zunächst bot die Stadt Schotten der Schule die Übernahme des ehemaligen botanischen Gartens der hiesigen Forstschule an – eines kleinen Waldstückes, das sich in etwa 200m Entfernung von der Schule in Ortslage befindet. Im Winter stieß dann eine Gruppe Schüler auf ein verwildertes Grundstück am Gierbach nördlich der Schule, dass der Schule in der Folge von seinem Besitzer unentgeltlich zur Nutzung überlassen wurde. Auf den beiden Flächen stand  zunächst die Urbarmachung im Vordergrund: Entfernung von Totholz, Rodung von Brennnesseln, Sicherung der Wege...  Zugleich konnten die Schülerinnen und Schüler durch die Anlage von Reisighaufen, Totholzstapeln, Nistkästen etc. die Vielfalt der Habitate überall erhöhen. Die Entwicklung dieses Lernorte-Netzes ist bereits in den Entwürfen für ein  neues Schulprogramm berücksichtigt, während sich zugleich auch die Nutzung im Unterricht langsam entwickelt: Als Lernort für Gewässerprojekte, als Spiel- und Arbeitsbereich für „Nature Kids“ usw..

 
Vogelsbergschule Schotten - Ganztagsschule mit offener Konzeption