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Die Vogelsbergschule in Schotten bemüht sich seit langem, eine „umweltfreundliche Schule zu sein bzw. nach und nach zu werden“ - so das Schulprogramm.
Dieses Engagement wurde in den letzten vier Jahren durch die Auszeichnung als "Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft" durch die hessische Landesregierung gewürdigt.
Ausgezeichnet wurde die Schule dabei einerseits für ihr langfristigen Einsatz in vier Themenbereichen:
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Der Gestaltung des Schulgeländes mit Schulteich, Hecken, Kräuter- und Steinbeeten usw.,
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der Reduzierung von Müllmenge und Verschmutzung („Müllfreie Schule “, „Sauberhafter Schulweg “),
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der Kooperation mit außerschulischen Partnern (z.B. HessenForst) sowie
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den Angeboten im Wahlunterricht (WPU „Freilandbiologie “ und AG „Nature Kids “).
Ein weiterer Aspekt der Auszeichnung waren die Neuerungen in den letzten Schuljahren. Schwerpunkte 2009/10 waren:
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Der Erhalt bzw. die Verbesserung von Fledermausquartieren, die den Sanierungsarbeiten am Dach der Schule zum Opfer zu fallen drohten. Zugleich wurde das Thema Fledermäuse in den Biologie-Unterricht der 5-ten Klassen integriert und durch Exkursionen und Spiele beim "Tag der Umwelt" am Ende des Schuljahres der Schulgemeinde vorgestellt.
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Die Neugestaltung des Schulgeländes mit geschnitzten Sitzelementen im Bereich der Förderstufe und einem neuen Kletterbaum einerseits, der Sicherung der Zugänglichkeit des Schulteiches durch Zaun und Brücke andererseits..
2008/09 gab es folgende Arbeitsschwerpunkte:
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Einrichtung des WPU-Kurses "Umwelt und erneuerbare Energien" für die 9. und 10. Klassen des Realschul- und Gymnasialzweiges der Schule.Dieser Kurs hat sich unter der Leitung von Georg Frigger inzwischen einen festen Platz im Angebot der Schule erarbeitet.. Unterstützt wurde seine Arbeit durch den "Vereinerneuerbare Energien für Schotten e.V.". Schon im ersten Jahr seines bestehens konnte sich dieser Kurs unter anderem bei einer Ausstellunge auf dem Hoherrodskopf der Öffentlichkeit vorstellen.
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„Müll & Co: Ökologie sichtbar
machen“: Seit
inzwischen 8 Jahren läuft an der Vogelsbergschule das Projekt „Müllfreie
Schule“. Nach deutlichen Erfolgen bei der Reduzierung der Müllmenge in den
ersten Jahren nahm im Schuljahr 2007/08 die „Vermüllung“ der Schule allmählich
wieder zu – zurückzuführen u.a. auf die Zunahme des Nachmittagsunterrichtes,
stärker frequentierter Mittagspausen und ungünstigere Verpackungen der im
Bistro angebotenen Speisen und Getränke. Hier sollte gegengesteuert werden.
Nachdem im Bereich Bistro relativ schnell Erfolge erzielt werden konnten (z.B.
durch die Einführung eines Becherpfandes, den Verzicht auf Umverpackungen)
wurde der Augenmerk stärker darauf gelegt, die längeren Verweilzeiten in der
Schule im Gegenteil zu einer verbesserten Information über und Sensibilisierung
für ökologische Themen zu nutzen.
Zu diesem Zweck wurde z.B. auf einem „Umwelttag“ im Rahmen der Aktion
„Sauberhafter Schulweg“ die ökologische Arbeit der Schule durch Informations-
und Verkaufsaktionen verdeutlicht. Mit Mitteln des Programms „Erneuerbare
Energien sichtbar machen“ des BMU wurde die schuleigene Solaranlage mit einem
Display ausgestattet, um ihren Ertrag sichtbar und für den Unterricht nutzbar
zu machen. Schließlich wurde von Herrn Norbert Schwing die Ausstellung zur
„Bionik“ des UWZ Kinzigaue an die Schule geholt und Schülerinnen und Schülern
im Unterricht – aber auch in Freistunden – zugänglich gemacht.
2007/08 gab es folgende Arbeitsschwerpunkte::
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Die ökologische
Gestaltung des Schulgeländes:
Hierbei ging es weniger um die Neuanlage von Biotopen als vielmehr darum,
ältere Biotope wiederherzustellen, um sie in ihrer ökologischen Funktion wieder wirksam werden zu
lassen. Besonderen Einsatz verlangte der Schulteich, der allmählich zu
verlanden drohte. Er musste abgepumpt und in mühsamer Handarbeit von Algen,
Unrat, Steinen und Wurzeln befreit werden, bevor an eine Neubepflanzung der
Flachwasserbereiche gedacht werden konnte. Arbeiten, die ohne die tatkräftige
Unterstützung der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr kaum zu stemmen gewesen wäre.Ähnliches galt auch für die Neuanlage des Frühblüherbeetes
vor dem Verwaltungstrakt der Schule: Auch hier musste erst mit schwerem Gerät
(das von einem örtlichen Gartenbauunternehmen zur Verfügung gestellt wurde) der
alte, verdichtete Boden entfernt und neuer Mutterboden ausgebracht werden,
bevor Schülerinnen und Schüler mit der Bepflanzung beginnen konnten. Ergänzt wurden diese großen Maßnahmen auf dem Schulgelände durch
kleinere Aktionen und Projekte: So wurde das „Wildbienenhaus“ erneuert
und mit einer erklärenden Tafel versehen, Schülerinnen und Schüler bastelten Fledermauskästen
und brachten sie am Schulgebäude an.
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Aufbau einer
Schul-Wetterstation (siehe entsprechende Seiten der Homepage): Dieser
Arbeitsschwerpunkt ergab sich erst im Laufe des Schuljahres – fast zufällig,
als im Gespräch mit der Stadt deutlich wurde, dass sich diese an den
notwendigen Investitionen beteiligen würde. Gewünscht war eine Wetterstation
schon lange: Von Erdkunde-, Physik- und Chemielehrerinnen und -lehrern, um den
Unterricht über Wetter und Klima mit aktuellen Daten und lokalen Trends
unterfüttern zu können, von Mathematikern, um Zahlenmaterial für sinnvolle
Rechenaufgaben zu gewinnen. Tatsächlich konnte im Frühjahr eine Wetterstation angeschafft und in
luftiger Höhe über dem Dach der Schule installiert werden. Seit Mai stellt
diese Station kontinuierlich Daten zu Temperatur, Windrichtung und -stärke
sowie zu Niederschlägen den Anwendern im Schulnetzwerk zur Verfügung. Im Sommer
gelang schließlich die Einbindung von Daten und Grafiken in die Schulhomepage,
so dass sie für interessierte User über die Schule hinaus – insbesondere auch
BürgerInnen und BesucherInnen der Stadt Schotten – nutzbar wurden.
Mittelfristig können auf diese Weise Schüller (-gruppen) über das
Davis-Netzwerk Daten mit anderen Schulen aus der ganzen Welt austauschen.
2006/07 gab es folgende Arbeitsschwerpunkte:
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Die Neuorganisation der Jugendwaldtage auf dem Programm. Neben
der Vorbereitung im Unterricht wurde v.a. die Zusammenarbeit mit
HessenForst intensiviert. Die 7-ten Klassen besuchen zunächst einzeln
das Jugendwaldheim Petershainer Hof und werden dort einen Tag lang von
einem Förster mit dem Wald und seinen Grundfunktionen vertraut gemacht.
Am Ende der Unterrichtsreihe steht für alle Klassen wieder ein
gemeinsamer Waldtag , bei dem das Erlernte spielerisch gefestigt wird.
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Die Etablierung eines Lernorte-Netzes: Wie oben angedeutet,
bietet das Gelände der Vogelsbergschule seit langem eine Reihe von
Angeboten für ökologisches Lernen. Auch einzelne außerschulische
Lernorte stehen der Schule traditionell zur Verfügung – so hat die
Schule seit Jahren zwei Waldwiesen auf dem nahegelegenen Wart-Hügel
gepachtet. Vermisst wurde in der Vergangenheit einerseits ein Waldstück
in Schulnähe, das im Unterricht kurzfristig nutzbar sein sollte.
Andererseits wurde bedauert, dass das Umland nördlich der Schule, mit
Wiesen, Hecken und Bachläufen reich strukturiert, bislang für den
Unterricht kaum erschlossen war. Im Schuljahr 2006/07 konnten wir in
beiden Bereichen einen großen Schritt weiter kommen: Zunächst bot die
Stadt Schotten der Schule die Übernahme des ehemaligen botanischen
Gartens der hiesigen Forstschule an – eines kleinen Waldstückes, das
sich in etwa 200m Entfernung von der Schule in Ortslage befindet. Im
Winter stieß dann eine Gruppe Schüler auf ein verwildertes Grundstück
am Gierbach nördlich der Schule, dass der Schule in der Folge von
seinem Besitzer unentgeltlich zur Nutzung überlassen wurde. Auf den
beiden Flächen stand zunächst die Urbarmachung im Vordergrund:
Entfernung von Totholz, Rodung von Brennnesseln, Sicherung der Wege...
Zugleich konnten die Schülerinnen und Schüler durch die Anlage von
Reisighaufen, Totholzstapeln, Nistkästen etc. die Vielfalt der Habitate
überall erhöhen. Die Entwicklung dieses Lernorte-Netzes ist bereits in
den Entwürfen für ein neues Schulprogramm berücksichtigt, während sich
zugleich auch die Nutzung im Unterricht langsam entwickelt: Als Lernort
für Gewässerprojekte, als Spiel- und Arbeitsbereich für „Nature Kids“
usw..
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