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Hauptschulkonzept an der Vogelsbergschule
Schotten:
Stärken
fördern - Schwächen ausgleichen
Aufbauend auf
den Vorgaben der Stundentafel der Abschlussprüfungen und Anschlussfähigkeit für
die Hauptschule, werden die positiven Elemente des SchuB-Modells (hoher
Praxisanteil, Berufsorientierung, Projekt-Arbeit, sozialpädagogische
Begleitung, enge Kooperation mit regionalen Betrieben, kleine Lehrer-Teams
usw.) in die Arbeit mit den Hauptschulklassen eingebettet.
Den
Ansatzpunkt bildet dabei die Jahres-Stundentafel
für die Jahrgangsstufen 8 und 9 der Hauptschule in Verbindung mit Strukturelementen
des SchuB-Modells. Daraus ergibt sich eine Stundenverteilung wie folgt:
1. Erhaltung
der Stundenzahlen in den Grundfächern,
d.h. (in Jgst. 8):
- Deutsch 4 Stunden
- Mathematik 4 Stunden
- Englisch 3 Stunden
- Religion/Ethik 2 Stunden
- Musik/Kunst epochal jeweils 2 Stunden
- Zusammenfassung der Fächer EK, Ges, PW
in GL sowie Phy, Bio, Che in NW und kein Unterricht in den sog.
„Fächerverbünden", damit Zeugnisnoten der herkömmlichen Hauptschule erscheinen
In den
jeweiligen Fächern werden Noten gemäß
den Vorgaben für die Hauptschule erteilt.
Zur
Durchführung von Projekt- und Praxistagen wird auf Stunden aus den Bereichen AL
und WPU zurückgegriffen. Der Unterricht wird dann im Rahmen der
Kontingentstundentafel in anderer Form (z.B. in Betreiben) erteilt, sodass die
Gesamtstundenzahl pro Schuljahr in diesen Fächern erhalten bleibt. Als
Ausgleich für nicht in der Schule erteilte Stunden werden fachbezogene Projekte
durchgeführt bzw. Fachanteile in die Projekte mit eingebunden.
Für die
Projektarbeit wird ein Jahresarbeitsplan
mit Unterrichtsinhalten und Schwerpunkten erstellt.
Die Projekte
werden von den beteiligten Lehrkräften fächerübergreifend vorbereitet.
2. Durchführung
von Blockpraktiken, Praxistagen und Projekttagen.
Für
die 4 Halbjahre (Schuljahr 8 und 9) ist ein „Phasenmodell" vorgesehen, das, ausgehend vom Alter der Schülerinnen
und Schüler Schwerpunkte setzt.
Praxis-
und Projekttage können im verbleibenden Rahmen wechselseitig zur Ergänzung
genutzt werden (z.B. zur Verstärkung von Hauptfachunterricht vor Prüfungen;
Berücksichtigung besonderer schulischer Veranstaltungen,...).
Zielstruktur der betrieblichen
Praxis:
Schwerpunkte
der geplanten Vorgehensweise ist die allmähliche Annäherung an betriebliche
Praxis über Betriebserkundung 8/1, mehr Praxistage in 8/2 und 9/1; und die Vorbereitung
auf die Prüfungen in 9/2.
8.
Klasse, 1. Halbjahr
Mitarbeit
in einem Schülerunternehmen und/oder Betriebserkundung.
Zielsetzung:
Den Aufbau eines Betriebes und die betrieblichen Abläufe kennenlernen.
8.
Klasse, 2. Halbjahr
Durchführung
eines zweiwöchigen Blockpraktikums.
Zielsetzung:
Schnuppern in der Arbeitswelt.
9.
Klasse, 1. Halbjahr
Durchführung
eines zweiwöchigen Blockpraktikums mit weiterführenden kontinuierlichen
Praxistagen.
Zielsetzung:
Orientierung in einem Berufsfeld (=> Ausbildungsplatzsuche). Vorbereitung
und Durchführung eines praxisorientierten Projekts
(=>
Projektprüfung).
9.
Klasse, 2. Halbjahr
Kontinuierlicher
Praxistag im Betrieb oder in der Schule (Schulwerkstatt, handwerkliche
Orientierung).
Zielsetzung:
Erleben und erproben der Arbeitspraxis unter fachkompetenter Anleitung eines
Handwerksmeisters.
3. Beispiel
für die Umsetzung in der Klasse 9 (1.Hj.):
An
drei Tagen „regulärer" schulischer Unterricht, nach Möglichkeit in
Doppel-Stunden; Mittwoch und Donnerstag jedoch Praxistag (Berufsorientierung)
und Projekttag.
z.B.:
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Montag
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Dienstag
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Mittwoch
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Donnerstag
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Freitag
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1
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Deutsch
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Mathe
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Praxis/Projekt
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< (AL)
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Mathe
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2
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Deutsch
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Mathe
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Praxis/Projekt
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< (AL)
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Deutsch
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3
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NW
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GL
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Praxis/Projekt
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< (AL)
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Englisch
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4
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NW
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GL
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Praxis/Projekt
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< (WPU)
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Englisch
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5
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Rel/Ethik
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Deutsch
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Praxis/Projekt
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< (WPU)
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Musik/Kunst
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6
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Rel/Ethik
|
Englisch
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Praxis/Projekt
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Musik/Kunst
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8
|
Mathe
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Praxis/Projekt
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Projekt
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9
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Sport
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Praxis/Projekt
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10
|
Sport
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Praxis/Projekt
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Es wird
geprüft, ob das Fach Englisch eventuell optional (z.B. WPU) unterrichtet werden
kann. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, für schwächere Schüler im Fach
Englisch zusätzliche Förderstunden einzurichten.
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