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Schüler der Vogelsbergschule verlegen fünf Stolpersteine

Zum Abschluss der Stolperstein-Aktion haben Schüler der Vogelsbergschule und ein Mitarbeiter des Bauhofes am Donnerstag, 8.11.2018, weitere fünf Mahnmale zur Erinnerung an die Opfer und Verfolgten des Nationalsozialismus verlegt.

An der ersten Station in der Vogelsbergstraße 57, wo jetzt ein Stein an Rosi Lewinski erinnert, nahm auch Initiator Gunter Demnig teil. Ein weiterer Stein wurde in der Vogelsbergstraße 138 für Rudolf Repp verlegt, der nach Theresienstadt verschleppt wurde, weil er den Kriegsdienst verweigerte. In der Marktstraße 38 lebte Auguste Goldschmidt, die im Alter von 79 Jahren deportiert und in Theresienstadt ermordet wurde. Hermann Bauer wohnte zuletzt in der Marktstraße 24. Auch an ihn erinnert ein Stolperstein. Im Alter von acht Jahren wurde der Roma-Junge Hans Winter verschleppt. Über sein Schicksal gibt es keine Aufzeichnungen. Ein Gedenkstein wurde in der Karl-Weber-Straße an der Zufahrt zum alten Krankenhaus verlegt.

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Quelle Text & Bild: Weil, Kreisanzeiger vom 9.11.2018

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