Kurzmeldungen

Ein Tag im Zeichen der Textüberarbeitung

An der Vogelsbergschule Schotten fand in diesem Jahr zum ersten Mal ein eintägiger Workshop rund um das Thema eigene Texte be- und überarbeiten statt.  Interessierte Schülerinnen und Schüler hatten vorab eine Geschichte zu einem vorgegebenen Bild geschrieben, die im Workshop mit der ganzen Gruppe unter Führung von Silke Scriba und Andreas Matlé lektoriert wurde. Beide sind selbst seit vielen Jahren Autoren journalistischer Texte und arbeiten im Zusammenhang mit ihrer Arbeit in der Öffentlichkeitsarbeit der OVAG und für lokale Zeitungen täglich an Texten.

Zu Beginn bzw. am Ende des Workshops stand jeweils das Vortragen des eigenen Textes, was zum einen zur Selbstsicherheit zum Sprechen vor den Mitschülerinnen und Mitschülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern beiträgt, zum anderen dazu befähigen soll, selbst auf Fehler im Text aufmerksam zu werden.

Das anschließende Lektorieren der Texte fand u.a. anhand folgender Leitfragen statt:
Wurde die Erzählperspektive durchgehend eingehalten? Gibt es logische Fehler? Bei real existierenden Orten oder Ereignissen: Stimmen die Sachverhalte und Zusammenhänge? Wurde ggf. recherchiert? Stimmt die Erzählzeit? Gibt es nebensächliche oder gar überflüssige Informationen oder Erzählstränge, die man löschen kann, sodass der eigentliche Kern der Geschichte besser herauskommt? Ebenso wurden noch einige weitere Kriterien zur Verbesserung der eigenen Texte berücksichtigt.
Während des Lektorierens wurde versucht, auch auf die Ideen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Autorinnen und Autoren selbst einzugehen, um mit ihnen gemeinsam an den Texten zu arbeiten.
Insgesamt war es ein sehr intensiver Tag, der vor allem zum Ziel hatte, die Schülerinnen und Schüler dazu anzuregen, über ihr eigenes Schreiben nachzudenken und selbst darauf zu kommen, was innerhalb ihrer Texte noch verbesserungsfähig ist, sodass der ein oder andere Hinweis auch in Zukunft in den eigene Texten umgesetzt werden kann.

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Quelle Text & Bild: N. Seip