Kurzmeldungen

ACHTUNG: Nach den Osterferien vorübergehende Änderung auf Schulbuslinie VB65

(Rudingshain, Ulrichstein…)!

Näheres HIER!

AKTUALISIERUNG: durch den geänderten Fahrzeugeinsatz aufgrund des aktuell gültigen Baustellenfahrplans der Linie VB-65, ist der Bus zum Schulstandort Schotten (1. Stunde) stark ausgelastet.
Obwohl bisher alle Schüler befördert werden konnten, würden wir trotzdem gerne die betroffene Fahrt (VB-65/007) entlasten.

Ab sofort wird daher kurz nach dem planmäßigen Bus (ab 7:15 Uhr) ein zweiter Bus von Götzen zur Gesamt- und Grundschule in Schotten fahren.

Wie lange ist sie denn, die Reaktionszeit?

VERKEHRSERZIEHUNG ADAC informiert Fünftklässler der Vogelsbergschule über Gefahren im Straßenverkehr / Formel für den Anhalteweg

Mehrere Generationen von Schülern an der Vogelsbergschule sind mit dem Thema Verkehrserziehung in Berührung gekommen. Jeweils zu Beginn des neuen Schuljahres steht für die Fünftklässler eine interessante Unterrichtsstunde auf dem Lehrplan. Partner ist seit vielen Jahren der ADAC Hessen-Thüringen. An zwei Tagen war in dieser Woche der Diplom-Pädagoge und „Achtung Auto“-Moderator Michael-Alexander Lange an der Gesamtschule zu Gast.

ADAC 2017ADAC 2017 Text

Für Kinder und Jugendliche birgt der tägliche Schulweg Gefahren, die sie mitunter noch nicht richtig einschätzen können. Oftmals wird die Geschwindigkeit herannahender Fahrzeuge unterschätzt, was zu ungeahnten Folgen führen kann. Denen will der ADAC vorbeugen.

Der Pädagoge versuchte daher, den Schülern ein Gefühl für die Bewegung und die damit verbundene Energie zu vermitteln. Erste Aufgabe war es, aus dem Laufen heraus auf eigene Kommando anzuhalten. Wenn dies durch ein äußeres Zeichen, durch den Fahnenschwenk des ADAC-Mannes, erfolgt, ist die Zeitspanne bis zum Stehen länger.

„Das hat etwas mit der Reaktion zu tun“, meinten die Jugendlichen auf die Frage des Verkehrserziehers. „Es vergeht etwa eine halbe bis eine Sekunde, bis das Gehirn das Zeichen erkannt und das Kommando zum Anhalten erteilt und bis in die Beine verschickt hat“, erklärte Lange. „Diese Zeitdauer nennt man Reaktionszeit.“

Der Bremsweg eines Autos ist aber noch länger, da es in der Phase der Reaktionszeit noch ungebremst weiterfährt. Erst, wenn das Kommando zum Anhalten in den Beinen angekommen ist, beginnt das Bremsmanöver. Die Wegstrecke, bis das Auto ab Beginn des Bremsmanövers zum Stehen kommt, nennt man den Bremsweg. Er ist von der Geschwindigkeit abhängig. Je schneller das Auto vor dem Bremsvorgang fährt, desto länger wird der Bremsweg. „Steigt die Geschwindigkeit an, verlängert sich der Bremsweg im Quadrat“, so Lange. Das bedeutet bei doppelter Geschwindigkeit einen vier Mal so langen Bremsweg. Weitere Kriterien, die den Bremsweg beeinflussen, sind die Beschaffenheit der Straße, Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee oder Eis und schließlich der Zustand der Reifen. An die Adresse der Schüler stellte der Verkehrserzieher die Aufgabe, den Anhalteweg zu schätzen, den er mit seinem Fahrzeug bei einer Vollbremsung aus einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern benötigt. Zur Veranschaulichung sollten sie sich an der Stelle auf dem Bürgersteig aufstellen, wo nach ihrer Meinung das Auto zum Stehen kommen würde. Das Ergebnis nach der vorgenommenen Testbremsung zeigte, dass die meisten Schüler den Anhalteweg als zu kurz eingeschätzt hatten. Dies hätte im Ernstfall böse Folgen haben können.

Bremsweg, Anhalteweg und Reaktionszeit stehen in einer besonderen Beziehung zueinander. Die Schüler hatten schließlich die Aufgabe, Schilder mit den verschiedenen Begriffen in die richtige Reihenfolge für die allgemeingültige Formel zu bringen. „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“ lautete das richtige Ergebnis.

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Quelle Text & Bild: Weil, Kreisanzeiger vom 15.9.2017