Kurzmeldungen

WINTER im VOGELSBERG

 

Für die nächste Zeit ist für den Vogelsberg wieder Winterwetter vorhergesagt.

In Zweifelsfällen sollten die Erziehungsberechtigten eigenverantwortlich entscheiden, wenn sie ihr Kind wegen der Straßenverhältnisse nicht in die Schule schicken können.

 

Gegebenenfalls wäre auch an eine verspätete Anfahrt zur zweiten Stunde zu denken. Grundsätzlich sollten Schülerinnen und Schüler, deren Bus sie nach 15min nicht an der Bushaltestelle abgeholt hat, wieder nach Hause gehen. Genereller Unterrichtsausfall wird – nach Rücksprache mit der zuständigen Straßenmeisterei – von der Schulleitung an dieser Stelle bekannt gegeben.

Wolle, Manni Kreutzer und andere schräge Typen

LESUNG Kabarettist Dietrich Faber spielt in der Vogelsbergschule Szenen aus seinen drei KrimisFaber2

 

Zur Lesung des Kabarettisten Dietrich Faber aus seinen Bröhmann-Krimis kamen über 200 Interessierte. Schulleiter Wilhelm Lückel dankte eingangs dem Förderverein, der die Lesung ohne Eintritt ermöglichte und nur um eine Spende für seine verschiedenen Projekte bat. „Kriminalhauptkommissar Bröhmann könnte einer von uns sein“, stellte Lückel den Antihelden vor. Und schon trat Henning Bröhmanns „Vater“, der Kabarettist und Autor Dietrich Faber, vors Publikum und stellt mit dem ersten Satz seine Schlagfertigkeit unter Beweis. „Sehr gut eingeführt“, sagte er in Richtung Lückel, um sogleich die Schüler zu befragen: „Sind eure Lehrer immer so gut vorbereitet?“

Foto: Dietrich Faber als Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann.

 

„Best of“-Szenen aller drei Bröhmann-Bände folgten. Faber stellte kurz die Kommissar-Familie aus „dem stillgelegten Stadtteil von Nidda“ vor: die frustrierte Ehefrau Franziska, die „radikal pubertierende“ Tochter Melina, den kleinen Laurin, der noch die Kita „Schlumpfloch“, von einem reichlich skurrilen Elternverein getragen, besucht, schließlich Familienhund Berlusconi.

So lernten die Zuhörer die schrägen Figuren in Bröhmanns kleiner Vogelsberger Welt kennen. Innerhalb von Sekundenbruchteilen schlüpfte Vollblutdarsteller Faber in ihre Haut, bewegte sich auf ihre Art, sprach mit ihren Stimmen. In dem Mann mit dem schlaksigen Charme und den Wuschellocken muss ein Hochleistungs-Akku stecken, mit solcher Energie zauberte er seine Gestalten herbei. Da ist Tanzlehrer Günni aus Ober-Hörgern, ein Vertreter des Tango und der „argentinischen Erodik“, da gibt’s den Rainröder Grillsportverein „Schweinebäuche“, wo Bröhmann sich mit einer Alufolienschale blamiert. Die obligatorische Krimi-Leiche wird schon im ersten Buch „Toter geht’s nicht“ gefunden, pikanterweise zur Faschingszeit in einem Kostüm mit aufgemaltem Skelett.

Lakonischer Kommentar von Hennings Kollegen Meirich: „Sonst sterben immer die Lebendigen“. Dann das Telefongespräch mit Bröhmanns Mutter aus Band drei, von ihrer Seite ein einziger Vorwurf, von seiner eine einzige Verlegenheit. Und wie hätte Wolle fehlen dürfen, der Vorsitzende des „Schlumpfloch“-Elternvereins, Philosophiestudent im 38. Semester, Ober-Ökofreak und Ober-Pädagoge? Markerschütternd ahmte Faber den Urschrei nach, mit dem Wolle beim Kinderzeltlager lustvoll in den Bach springt. Einmal Antiheld, immer Antiheld: All die tüchtigen Heimwerker im Publikum lachten lauthals, als Bröhmann mit dem Luftmatratzenaufpumpen, dem Zeltaufbau im Clinch liegt. DaFaber1ss der schöne Buddhist Dsche Champa das in Minutenschnelle fertig bekommt und Franziska ihn und sein romantisches Gitarrenspiel am Lagerfeuer sehr attraktiv findet, macht die Sache auch nicht besser…

 

 

Aber was ist das alles gegen Manni Kreutzer aus dem zweiten Band, dem ambitionierten Verfasser eines „Drillers“, der nie fertig wird, Bewohner einer „Ranch“ bei „der Muddi unne im Keller“ und zugleich hochkreativem Country-Musiker. Der Applaus nach seinem musikalischen Selbstporträt „Lonesomer Wolf“ ließ die Aula beben. Künstlerisch hat sich Manni weiter entwickelt, Faber hat eine CD mit seinen Comedy-Country-Titeln herausgebracht. Und eine Ankündigung lässt alle Bröhmann-Fans aufhorchen: Im kommenden September soll der vierte Bröhmann-Band erscheinen.

 

 

Foto: Dietrich Faber als „Lonesomer Wolf“ Manni Kreutzer

 

Quelle Text & Bild: Maresch, Kreisanzeiger vom 13.12.2014

Termine
Mrz
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ganztägig Besuch aus Estland!
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Mrz 15 – Mrz 22 ganztägig
Besuch der estnischen Schüler- & Lehrergruppe an der VBS im Rahmen des ERASMUS-Projektes der EU.
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Mrz 16 – Mrz 20 ganztägig
 
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Gedächtnistraining @ Festhalle Schotten
Mrz 16 ganztägig
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Am Vormittag zwei Veranstaltung mit M. Hofmann für alle SchülerInnen der Vogelsbergschule. Zusätzlich ab 18:30h  Abendveranstaltung für Eltern. Nähere Informationen dazu bei Klick auf das Bild rechts!
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ganztägig Girls’day / Boys’day
Girls’day / Boys’day
Mrz 26 ganztägig
Für Schüler*innen der Klassen 7+8 / HRG.
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Sa
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Osterferien
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