Kurzmeldungen

ACHTUNG: Nach den Osterferien vorübergehende Änderung auf Schulbuslinie VB65

(Rudingshain, Ulrichstein…)!

Näheres HIER!

AKTUALISIERUNG: durch den geänderten Fahrzeugeinsatz aufgrund des aktuell gültigen Baustellenfahrplans der Linie VB-65, ist der Bus zum Schulstandort Schotten (1. Stunde) stark ausgelastet.
Obwohl bisher alle Schüler befördert werden konnten, würden wir trotzdem gerne die betroffene Fahrt (VB-65/007) entlasten.

Ab sofort wird daher kurz nach dem planmäßigen Bus (ab 7:15 Uhr) ein zweiter Bus von Götzen zur Gesamt- und Grundschule in Schotten fahren.

Von Gastfreundschaft beeindruckt

COMENIUS-PROJEKT Abordnungen der Vogelsbergschule in Lettland und Italien / Ab 28.03. Schottener Abordnung in Rumänien

 

Schon seit einigen Jahren nimmt die Schottener Vogelbergschule einen aktiven Part im Comenius-Bildungsprojekt ein. Das europaweite Programm hat sich zum Ziel gesetzt, die europäische Integration zu fördern. Ansatzpunkte sind junge Menschen und ihr schulisches Umfeld. Durch die Förderung von Schulpartnerschaften in Verbindung mit verschiedenen Bildungsaktivitäten sollen Kontakte vertieft und das gegenseitige Kennenlernen verbessert werden. Zu den Zielsetzungen gehört auch die Förderung des Fremdsprachenlernens, neue pädagogische Konzepte und der Austausch und die Weiterbildung von Lehrkräften sowie die Verbesserung der Schulstrukturen. Das derzeit laufende Comenius-Projekt steht thematisch unter dem Aspekt „Demokratie in Europa und deren Entwicklungsgeschichte“.

Comenius Lettland??????

Foto: In einem Dorfmuseum lernten die Schüler aus Schotten und weiteren europäischen Ländern Interessantes über das Leben in Lettland vor 200 Jahren kennen.

Lettland und Italien waren jetzt weitere Besuchsstationen für Abordnungen aus der Vogelsbergschule. René Bebber, Joern Schmidt, Fabienne Köhler und Natascha Reiter, begleitet von den Lehrkräften Tanja Witte, Ralf Schäfer und Schulleiter Wilhelm Lückel, waren von ihrem Aufenthalt im baltischen Staat, zusammen mit mehreren Gruppen anderer Länder, sehr angetan. Besonders die freundschaftliche Aufnahme der gastgebenden Familien hinterließ bei den Jugendlichen einen nachhaltigen Eindruck. Der erste Besuchstag war der Hauptstadt Riga gewidmet. Die alte Handelsstadt ist berühmt für ihre schöne Altstadt mit zahlreichen Jugendstilbauten. Auffallend sei die Diskrepanz zwischen dem alten, immer noch spürbaren „Sowjetcharme“ und vielen neuen modernen Geschäften gewesen, erinnert sich Tanja Witte.

Eigentlicher Besuchsort des Lettlandaufenthalts war Kaunata, ein Dorf im östlichen Teil Lettlands. Hier besuchte die Schottener Gruppe auch die örtliche Schule. Freudig überrascht waren sie über ein Willkommenskonzert, bei dem die Gäste aus mehreren Ländern in verschiedene Volkstänze eingebunden wurden.

Eindrucksvoll sei ein Abstecher nach Latgale, dem „Land der blauen Seen“, gewesen. Zum Besuchsprogramm gehörte auch ein Dorfmuseum, die spätbarocke Basilika in Aglonas, eine der beeindruckendsten Kirchen in den baltischen Staaten sowie der Königsberg mit einem einzigartigen großen Skulpturenpark religiöser Bibelfiguren. In einem Brotmuseum lernten die Schottener Schüler etwas über die Bedeutung des Brotes als Grundnahrungsmittel kennen. Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ in Rezekné die neue Konzerthalle „Gors“, die eine der besten Akustiken in Nordeuropa haben soll.

Neben dem Ausflugsprogramm standen auf den Arbeitsplänen der Schülern unter anderem eine Analyse der Schulordnungen, Diskussionen über Jugendparlamente und die Gestaltung eines Logos für das Comenius-Projekt.

In Italien war die Stadt Latina, etwa 70 Kilometer südöstlich von Rom gelegen, Ziel des Comenius-Austausches, an dem die Schüler Jonathan Menzel und Elias Kessler sowie die Lehrkräfte Ralf Schäfer und Sebastian Birx teilnahmen. Auch hier waren die Schüler in Gastfamilien untergebracht. Zum Programm in der Schule gehörten verschiedene Projekte. Unter anderem wurde aus den Vorschlägen der Schüler aus den verschiedenen teilnehmenden Ländern auf Plakaten ein Projekt-Logo entwickelt.

Interessant war eine Stadtführung und eine kleine fiktive Stadtratssitzung. Hier erhielten die Schüler Rederecht, um den stellvertretenden Bürgermeister von Latina mit ihren Fragen zu „löchern“. Natürlich war auch ein Tag in Rom eingeplant. Das italienische Parlament, der Petersdom und die Engelsburg oder das Forum Romanum und das Kolosseum waren nur eine der Besichtigungsstationen. Die Geschichte und Entwicklung der Region um Latina waren die letzten Themen des Aufenthaltes, bevor wieder die Heimreise angetreten wurde.

Ab Freitag, 28.03., steht ein Comenius-Aufenthalt in Targu Frumos in Rumänien auf dem Programm. Zur Abschlusswoche des aktuellen Comenius-Projektes werden vom 12. bis 17. Mai insgesamt 35 Schüler und Pädagogen aus sechs Ländern in Schotten erwartet. „Erfreulicherweise können wir alle Schüler in Gastfamilien unterbringen“, betont Tanja Witte abschließend.

Quelle Text: Weil, Kreisanzeiger 26.03.2014